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Aktuelles aus der Styrian Archery Welt


07.12.2017 - Weihnachtsangebot

🎄🎅 Advent Advent ein Lichtlein brennt 🎅🎄
Bald werden 4 kleine Kerzen auf dem Adventskranz leuchten und die schönste Zeit des Jahres steht vor der Tür 😍
Seid ihr schon im Weihnachtsstress? Vielleicht auf der Suche nach coolen Geschenkideen? Wir haben für euch unser Styrian Archery Lederartikelset vorbereitet. Schaut doch mal vorbei :D


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06.12.2017 - Styrian Archery Equipment - Köcher

 

:D Bitte Lächeln :D
​Heute hatten wir ein kleines Fotoshooting im Shop. Unsere Styrian Archery Bogenköcher und Holsterköcher rechts haben wir fotografiert. Hier ein paar Entwürfe auch für euch :D

Bald wird unser Parkour eröffnet! Brauchst du neue Köcher? Dann komm auf einen Sprung bei uns vorbei :D

 

 


Aktuelles aus der Styrian Archery Welt


21.11.2017 - Severin Chum: Bogenbauer

 

Styrian Archery Crew: 

Im August 2017 ist ein weiteres Mitglied zu unserer Styrian Archery-Crew dazugestoßen. Severin Chum - unser Bogenbauer. Der 24-Jährige lebt seine Leidenschaft bei uns in vollen Zügen aus und fertigt für unsere Kunden die legendären Styrian Archery Bögen - höchste Perfektion, Tradition & Qualität! 

#StyrianArchery #Bogenbau #Bogensport #Archery #bows #Graz #Austria 


Aktuelles aus der Styrian Archery Welt


02.05.2016 - Bogen Golf WM 2016

 

Ein wahres Dreamteam, Bernhard und Stephan. Zum 3. mal in Folge Sieger bei der Bogen Golf WM. Stephan schießt seit ca. 4 Jahren den Black Bull Langbogen von Styrian Archery und gewinnt seitdem zum 3. mal mit Bernhard den WM Titel in Folge. Laut Stephan ist der Black Bull besonders bei den großen Weiten ein Hammer, da der Bogen hier seine Energie voll entfalten kann und so manchen Recurve in den Schatten stellt. Nochmals unsere Gratulation an Stephan und Bernhard.


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28.10.2015 - Black Furious

Unser Stolz der  "Black Furious" lacht von der Titelseite vom
3D-Bogensportmagazin (Ausgabe 3/2015 ).

Auch unser neuestes Recurvemodell "Black Shadow"
werden wir demnächst veröffentlichen. Unterschied zum Black Furious
ist ein längeres und schweres Mittelstück, aber laßt Euch überraschen.



 


Aktuelles aus der Styrian Archery Welt


17.11.2014 - Beitrag von Lutz Klaus

~So, die Clout-Schützen haben ihren eigenen Hybriden. Ich will Euch das erste Urteil nicht vorenthalten und zitiere mal aus einer Mail:

Hallo Manfred,
habe heute einmal 20 Schüsse mit 28" Auszug gemacht, der Bogen hat sich wunderbar verhalten, überhaupt kein Zeichen von einer Überlastung. Das nächste mal schieße mit 30".Die Messungen von Heute sind auch nicht so genau, wollte ja hauptsächlichen den Bogen probieren.

Bei 360 Yards haben wir eine Markierung, ist bis jetzt unsere Höchstweite.
Es haben alle Pfeile diese Markierung überschritten, ......

2 Pfeile haben die Markierung um 80 Schritte übertroffen (so um die 70m), für mich gewaltig, weil der Auszug erst von 28" ist.

Ich glaube der Bogen wird noch viel Freude machen, bekommst dann wieder eine Testliste aber die kann erst bei schönen warmen Wetter gemacht werden.

Bin voll begeistert......

Na da freut sich doch der Manfred Kaufmann.
Der Bogen um den es geht, hat übrigens bei 28" ein Zuggewicht von 103 (!) lbs. Bei den geplanten Schüssen mit 30" werden es dann ca. 131 (!!) lbs sein. Da hat sich wenigstens eins meiner alten Vorurteile (100++) bestätigt. Gut, das die Jungs mit der Maschine schießen


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10.10.2014 - Ein moderner Hybrid ist ja nicht gerade das klassische Beispiel für Cloudturniere.....

Beitrag von Lutz Klaus

Deshalb war ich überrascht, als mich Manfred Kaufmann anrief und sagte: "Da testen welche unseren Blackheart im Weitschießen." Warum nicht, dachte ich, wartest mal auf die Ergebnisse.

Man hat ja gegenüber einigen Dingen so seine Vorurteile. Bei den Cloudschützen waren das bei mir: alte Männer mit wirren Haaren in Mittelalterklamotten und Trinkhorn, Zuggewicht ab 100 lbs aufwärts. Vor allem aber: nix modernes, weder am Bogendesign noch am Material.

Offensichtlich zumindest teilweise falsch, denn Siegfried Hasenauer und Markus Plangger ( http://www.plangger-unikate.at ) haben jetzt einen Hybriden bestellt.

Ursache dafür waren hervorragende Testergebnisse mit einem BlackHeart. Das in der Sportart mit wissenschaftlicher Korrektheit bögen getestet werden, war auch neu für mich. Ich kann zwar die Leistung anhand der Ergebnisse nicht bewerten, aber die Jungs sprechen von Spitzenwerten und haben sofort einen Bogen bestellt.

Schön, das Manfreds Bögen auch in dieser Nische des Bogensports ihre Leistung entfalten können!

Testergebnisse:


Aktuelles aus der Styrian Archery Welt


16.01.2014 - Styrian Hybrid Black Heart im Test



Higher - faster - farther. This tendency is unfortunately sloshing from the compounders down to the traditional longbowers. Isn't very effective in tournament, but still gaining ground. Especially in the craftsmanship of longbows the impact... is starting with extremely reflex-deflex bow-designs that the shorter bow-lengths are the results. High quality "real longbows" are rare by now. Styrian Archery www.styrian-archery.com is one of the exceptions, be it with the Flatbow or the Hillstyle-Design.

Höher – schneller – weiter. Diese Tendenz schwappt leider von den Compoundern auch immer mehr in den traditionellen Bogensport über. Bringt im Turnierbetrieb nicht viel, aber setzt sich trotzdem durch. Speziell im Langbogenbau führt dies, angefangen von extremen reflex-deflexen Bogendesigns zu immer kürzeren Bogenlängen. Qualitativ hochwertige „echte Langbogen“ findet man im Custombereich immer weniger. Styrian Archery ist da eine der wenigen Ausnahmen, sei es mit dem Flatbow www.styrian-archery.com/pk/93/Flachbogen_Flatbow/ oder dem Hillstyle-Design www.styrian-archery.com/pk/92/Langbogen_Longbow/ .

Nonetheless, Graz isn't closing the doors to that trend. But as a consequence, better said in fairness, Manfred isn't calling these bows longbows. I was testing the prototype of a "styrian hybrid" with the working name "Black Heart".

Trotzdem verschließt man sich auch in Graz dem Trend nicht vollständig. Konsequenterweise, besser gesagt: EHRLICHERWEISE, nennt Manfred diese Bögen aber nicht Langbogen. Den Prototyp eines „Styrian Hybrid“ mit dem Arbeitsnamen „Black Heart“ konnte ich die letzten Wochen testen.

There aren't gimmicks like individually fitted wolframfilled pistol grips, the R/D design is moderate. This doesn't harm the performance anyway. Apparently high quality bambus and the special manufacturing process have the greater influence on the bow.

Auf Gymmicks (wie individuell angepasste wolframgefüllte Pistolengriffe) verzichtet man natürlich, auch das R/D-design ist moderat. Der Leistungsausbeute schadet das nicht. Offensichtlich haben ein hochwertiger Bambus und der spezielle Verarbeitungsprozess den entscheidenden Einfluss auf den Bogen.

HB
The goal was to build a fast and in competition still approved longbow. This worded out for the rules of the German DBSV. The stricter rules of IFAA will probably only be fulfilled, when either the judge is in a very good mood, or the fistmale is about 8". Till start of serial production it will be worked out. The small limbs are made from two layers of bambus, lined in carbon. The black high-tech-material is giving a great heartbeat and inspired to the name.

Angestrebt war, einen schnellen und in der Langbogenklasse noch regelkonformen Bogen zu erhalten. Für den Bereich des DBSV ist das gelungen. Die strengeren Forderungen der IFAA werden wahrscheinlich nur erfüllt, wenn der Kampfrichter gute Laune hat oder man eine Standhöhe um 8“ wählt. Bis zum Serienstart ist es sicher kein Thema mehr. Der schlanke Wurfarm besteht aus 2 Lagen extrem getapertem Bambus, eingefasst in Carbon. Das schwarze Hightech-Material sorgt für den gewaltigen „Herzschlag“, und stand Pate für den Namen.

My prototype has a length from 62 inch (planned are types from 58 up to 62) and a draught pressure (?) of about 66#@ 28". I am shooting with 29", but even 32" are easily done without stacking, that's a excellent throw for such a short bow. With the low rist the bow lies good in the hand is draught even with my 70# draught easily. The measured speed is impressive, at first thought I believed the chronometer out of order. A repeatable "206ft/sec" I've never seen with a longbow or a hybrid before. Even considering a fault-tolerant in my measured distance: every speed more than 200 ft/sec with an arrow weight of 555 grn (ca. 8 grn/sec) is high class. With heavier huntingarrows of 840 grn (ca. 12 grn/lbs) is near 170 ft/sec possible, means a big game suitable energy output. The details you can find in the graphics below. The limbs should also tolerate an arrow weight of 7 grn/lbs - with that speed more than 210 ft/sec should be possible. I was shooting the bow with fistmale of 6 3/4" up to 8". Best for me worked out 7 1/8". There wasn't any hand shock determined.

Mein Prototyp hat eine Baulänge von 62 Zoll (geplant sind Modelle von 58 bis 62) und eine Zugstärke von etwa 66lbs auf 28“. Ich schieße mit reichlich 29“, aber selbst 32“ sind ohne Stacking möglich, ein excellenter Wert für so einen kurzen Bogen. Mit dem „Low Rist“- Griffstück liegt er gut in der Hand und lässt sich trotz meines Zuggewichts von etwa 70lbs angenehm ziehen. Die gemessenen Speedwerte sind beeindruckend, zuerst dachte ich an einen Defekt im Gerät Eine reproduzierbare „206“ habe ich bei noch keinem anderen traditionellen Langbogen oder Hybriden gesehen. Selbst mit einer unterstellten Fehlertoleranz meiner Meßstrecke: jeder Wert über 200 ft/sec mit einem Pfeilgewicht von 555 grn (ca. 8 grn/lbs) ist absolute Oberklasse. Mit schweren Jagdpfeilen von 840 grn (ca. 12grn/lbs) ist immer noch 170 ft/sec erreichbar, was eine großwildtaugliche Energieausbeute erzeugt. Das alles bei manuellem Ablass. Details zu den Leistungswerten mit sinnvollen Pfeilgewichten enthalten die Grafiken. Der Wurfarmaufbau dürfte auch Pfeilgewichte von 7 grn/lbs tolerieren und damit Geschwindigkeiten über 210 ft/sec. ermöglichen. Für den, der es braucht Geschossen habe ich den Bogen mit unterschiedlichen Standhöhen. Er toleriert einen Bereich von etwa 6 3/4“ bis 8“. Ich bin am besten mit 7 1/8“ klar gekommen. Handschock konnte ich nicht feststellen.


The handling on course is even with a recurve considering the length. The often mentioned “bitchiness” of smaller bows is missing. My group wasn't any different to my 69" flatbow. The release is very quite, I was able to reduce it with silencern to a minimum. It is possible to mount a quiver. There is no impact on the shooting noticeable.

Das Handling im Turniergelände steht auf Grund der Baulänge keinem Recurve nach. Die bei kurzen Bögen oft beschriebene „Zickigkeit“ hat er nicht. Meine Gruppen sind nicht anders als mit meinem 69“ langen Flatbow. Der Abschuss an sich ist schon leise, ich habe ihn mit Silencern nochmals reduziert. Der Anbau eines Bogenköchers ist möglich und hat keinen spürbaren Einfluss auf das Schussverhalten.

On the optical impression just one sentence: the classical elegance of a longbow is maintained. The pictures are a sight for themselves.

Zum optischen Eindruck nur ein Satz: Die klassische Eleganz des Langbogens bleibt erhalten. Ansonsten sprechen die Bilder für sich.

My conclusion: the chrono is not out of order! Black Heart is released for serial production!

Mein FAZIT: Der Chrono ist nicht kaputt! Zur Serienproduktion frei gegeben!!

My desire: take-down is needed. So "Black Heart" can prove himself hunting.

Mein WUNSCH: Take-Down muß her. Damit sich „Black Heart“ auch auf der Jagd beweisen kann.

AFRICA, I WILL COME AGAIN!
https://www.facebook.com/pages/White-hunter-Black-heart/452180624893683?ref=hl
AFRIKA ICH KOMME WIEDER!

Lutz Klaus


Aktuelles aus der Styrian Archery Welt


06.01.2014 - Negley's von Fred Bear gefertigter Bogen zur Elefantenjagd mit Hill-Spitze.


Aktuelles aus der Styrian Archery Welt


10.12.2013 - Eintrag von Lutz Klaus

Mit Pfeil und Bogen auf Löwenjagd (Stewart Edward White)" könnte ein nettes antiquarisches Weihnachtsgeschenk werden.

Der Titel irritiert etwas, White geht nur in einem sehr kleinen Kapitel auf die Bogenjagd ein. Interessant ist es trotzdem, denn es wird hier ein aus damaliger Sicht geprägtes, interessantes Bild von Afrika, seinen Tieren und Menschen gezeichnet.

Eine Werbung für die Bogenjagd in Afrika ist es eher nicht, kommt White doch zu der Ansicht, sie wäre "vollkommen ungeeignet für Afrika" und die Bogenjäger wären ohne die mit Gewehren bewaffneten Führer verhungert. Und das, obwohl er Ende der 20er Jahre die Bogenjagd-Ikonen Pope, Young und Simson, geführt hat. Eine nette Geschichte ist bspw. der vergebliche Versuch Art Youngs, ein schon mit dem Gewehr erlegtes Nashorn mit dem Pfeil zu durchbohren.

Absolut lesenswert, aber sicher schlecht zu bekommen. Und zum Glück haben wir heute auch traditionelle Bögen und Pfeile, die "afrikatauglich" sind. Nashorn habe ich zwar nicht probiert, aber ich bin mit meinem Langbogen Lightning Bamboo auch in Afrika immer zufrieden gewesen.


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13.11.2013 - Testbericht von Lutz Klaus


Es sind ja nicht die ersten Bögen von Manfred Kaufmann dem Bogenbaumeister von Styrian Archery, die ich in den Händen habe. Diese beiden Exemplare haben absolute Neuheiten aufzuweisen:
 
Der Longbow „Black Panther“ ist fällt vor allem durch die Verwendung von mehreren Lagen Carbon auf – treffender kann der Name des Modells deshalb nicht sein. Beim Flatbow „White Hunter“ (eine Custom auf Basis VIGOR für mich) kommen u.a. ein neues Wurfarmdesign und ein hochwertigerer Bambus zum Einsatz. Hier harmoniert der Name nicht nur mit der Farbe, sondern auch dem Verwendungszweck. Der optische Eindruck wird durch die saubere Verarbeitung und den ultramatten Lack abgerundet.
 
Die weißen (!) Sehnen sind schnell aufgespannt. Das erste Problem taucht bei der Pfeilauswahl auf. Der „Panther“ hat nur 52#@29“. Nach längerer Suche findet sich aber auch dafür etwas in der Kiste, bissel besser abstimmen für die Zukunft müsste man es sicher noch. Der Flatbow ist wie bestellt knapp 10 lbs schwerer, Pfeile hier kein Thema. Ich wollte für die Turniere zwar etwas abrüsten, aber alle Versuche endeten bisher in schlechten Gruppierungen. Mit weniger als 60# fühle ich mich nicht wohl. Bei schwachen Bögen fehlt mir die Rückenspannung, ich bekomme einfach keine Ruhe in den Abschuss. Das zur Bogenjagd nicht weniger in Frage kommt, ist sowieso selbstverständlich.

Es ist ein trüber Tag, der Parcours leicht schlammig. Nach zwei Stunde sind die Sehnen so grau wie der Himmel. Meine Stimmung aber ist überaus sonnig. Beide Bögen haben ein tolles Auszugsverhalten und gefühlt überdurchschnittliche Schussleistungen. Auch die Präzision lässt nicht zu wünschen übrig. Einziges „Manko“ ist die seitliche Abweichung der Pfeile beim Bogenwechsel. Die unterschiedliche Geometrie der Bogenfenster kann ich nicht ständig ausgleichen, aber da können die Bögen nichts dafür Für die Zukunft werde ich wohl beim Flatbow bleiben, Howard Hill möge mir verzeihen. Trotz Leuchtnocken, die Dunkelheit vertreibt mich irgendwann aus dem Wald.

Tags darauf, das Wetter ist besser, entstaube ich den Chrono. Ich bin kein „Speedfreak“, aber wissen will ich es trotzdem . Ein Pfeilsortiment zwischen 500grn und 850grn wird eingepackt. Zu den neuen „Styrischen Freunden“ kommt als Referenz mein „Thunderchild“ (ein Hybrid von Big Jim) mit, der exakt das gleiche Zuggewicht wie der VIGOR hat.

Mein Messsystem ist aus „wissenschaftlicher Sicht“ sicher mangelhaft. Ich schieße aus etwa einem Meter Entfernung drei gleichschwere Pfeile durch den Chrono und mittle das Ergebnis. Den Auszug (ca. 29“) messe ich nicht bei jedem Schuss exakt nach. Letztlich geht es ja nur um eine Bestimmung der Größenordnung, meine Haltung ist ziemlich konstant.

Spezielle „Messsetups“ mit ultradünnen Sehnen, Release u.ä. lehne ich aus Gründen der fehlenden Praxistauglichkeit ohnehin ab. Mit dem von mir verwendeten Setup ist der Bogen „jagdtauglich“, also eine stabile 14-Strang-Sehne, eine lange Mittenwicklung, Messingnockpunkt, normaler Handschuh usw. Einen zweiten Chrono zur Kontrolle des Geradeausfluges habe ich auch nicht. Selbst der Erste ist nur geborgt.

Die Ergebnisse (s. Grafik) können sich wirklich sehen lassen. Etwa 180ft/sec bei 10grn/lbs., da braucht sich niemand verstecken. Besonders der „White Hunter“ besticht zudem durch die Werte mit ultraschweren Pfeilen. Über 160 ft/sec bei 14 grn/lbs (=> 840 grn absolut), da sollte er seinem Namen wohl alle Ehre machen.

Nebenbei erstaunlich: Der Flatbow hat steht dem Hybriden in nichts nach - die Messwerte sind praktisch deckungsgleich!
 — mit Manfred Kaufmann.


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07.11.2013 - Howard Hill

In den 1920er Jahren betrat ein Mann die Bogenszene in den USA, der in allen Disziplinen des Bogensports Erfolge feierte. Sein Name war Howard Hill. Er war vor allem ein Showman und verdiente seinen Lebensunterhalt mit Beteiligungen an Bogensportfirmen die seinen Namen nutzen durften. Um den Bogensport zu promoten, trat er als Kunstschütze in Sportshows auf und war Stunt-Schütze in bekannten Filmen. Einer der bekanntesten dürfte wohl „Robin Hood“ mit Errol Flynn gewesen sein. In diesem Film wurden alle Schießszenen von Hill dargestellt.

Als nach dem 2. Weltkrieg im Jahr 1946 das Fiberglas in den Bogenbau eingeführt wurde, fing auch Hill an, seine Bogen mit dem neuen Material zu belegen. Dadurch wurden die Bogen wesentlich haltbarer. Die heutigen Langbogen entsprechen etwa diesen Vorbildern.
Als Bogenjäger machte sich Hill einen besonderen Namen. Er war es, der als erster Weißer in Afrika einen Elefanten erlegte. Wie viele Bogen-Abenteurer schrieb Howard Hill seine Erfahrungen und Abenteuer nieder. Seine Bücher „Wild Adventure“ und „Hunting the Hard Way“ sind heute noch Bestseller. Howard Hill starb 1975.


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03.06.2013 - Eintrag von Teamschütze Lutz Klaus

Pfeilbau ist angesagt. Manfred liefert ja hervorragende Fertigpfeile. Zum Turnier nehme ich die auch unbesehen „von der Stange“, beschweren musste ich mich noch nie. Aber meine Jagdpfeile wollte ich mir schon selber bauen, etwas spezieller sind hier die Anforderungen.

 Mit dem „Heavy Hunter“ hat man ja ein gutes Ausgangsmaterial. Befiedert wurde mit knapp 6“ langen „Silent Hunter“ von Marcus Geiselhart.

  

Dann Kürzen, Inserts rein und wieder raus, Zusatzgewichte rein und wieder raus, schießen,… das alles gefühlte 22 mal in jede Richtung. Irgendwann flogen sie mit der Silver Flame (193grn, FOC 25%) von German Kinetics (http://www.german-kinetics.de/) auch genau dahin, wohin sie sollten.

 Blieb nur noch ein Letztes: der Schuss durch den Chrono.

 Die Compounder denken ja, die Wurfgeschwindigkeit ist das non-plus-ultra für die Bogenqualität und den Turnier- oder Jagderfolg. Diese Meinung wird immer öfter kritiklos auch bei traditionellen Schützen übernommen. Man kann das Problem auch nicht vernünftig diskutieren. Was heute im Recurvebereich manchmal für Zahlen gehandelt werden, das ist m.E. absolut irrwitzig. Klar, wenn der Pfeil nur noch 6grn pro lbs Auszugsgewicht hat, eine ultradünne Sehne ohne Nockpunkt verwendet wird usw., da kann man 234,56789 ft/sec schaffen. Alles nur Augenwischerei für die, wo es brauchen. Die Praxisrelevanz jedoch ist gleich NULL.

 Für mich ist die Geschwindigkeit nur in Verbindung mit einem praxistauglichen Pfeil von Interesse, denn das lässt Rückschlüsse auf die kinetische Energie und damit die  Durchschlagskraft zu. Im Zweifel bevorzuge ich beim traditionellen Bogen dabei immer den schweren Pfeil gegenüber dem schnellen leichten. Nur der schwere Pfeil garantiert zusätzlich noch die notwendige Flugstabilität und Präzision unter widrigen Bedingungen.

 Mein Turnierpfeil mit 600 grn (10grn/lbs) liegt bei etwa 185 ft/sec. Der aktuelle Jagdpfeil (Bild) bspw. wiegt etwa 750 grn und damit verlässt er den Bogen immer noch mit knapp 170 ft/sec.

 Ich bin sehr zufrieden, denn so ein schwerer und trotzdem noch schneller Pfeil ist natürlich das Allerbeste! Genau dafür ist der Hill-Stile-Bogen gebaut. Damit ist unterhalb vom Büffel alles schießbar.


Aktuelles aus der Styrian Archery Welt


08.04.2013 - Eintrag von Teamschütze Lutz Klaus

Zurück aus Afrika

Die letzten Wochen musste ich ohne meinen „Bamboo“ auskommen. Ein Rückversand zum Hersteller war nötig geworden. Nicht weil was kaputt war, aber der neue supermatte Lack, den wollte ich unbedingt haben. Für mich ein Muss, nicht so sehr wegen der Optik, sondern der Tarnung. Die Flüge zur Jagd in Namibia sind schließlich schon gebucht.

Der erste Eindruck: Einfach nur Klasse. Der supermatte Lack lässt den Bogen bei jedem Licht fast verschwinden. Manfred hat auch gleich noch den neuen Griff aus Diamondwood dran gebaut. Liegt gut in der Hand und der Bogen ist etwas schwerer geworden. Das wäre mir nicht so wichtig gewesen. Ich glaube nicht, mit hohem Griffgewicht besser zu schießen. Aber der satte rote Ton macht schon was her.

Die österliche Saisoneröffnung unseres Vereinsparcours in Camburg  sollte eine gute Gelegenheit zum ersten Einsatz sein. Offene Vereinsmeisterschaft war angesagt, über 100 Schützen hatten sich gemeldet. Da ich den Parcours gesteckt hatte, konnte ich fairerweise nicht mit schießen. Viele 3D-Turniere leben ja heute von den großen Entfernungen. Ich bin mal den anderen Weg gegangen, zurück zum Ursprung. Alles stand bis max. 30m - dafür aber knifflige Schusssituationen und ein Bonus für das Innenkill. Die Ergebnisse blieben bei manchen Schützen deutlich unter deren eigenen Erwartungen, etliche Wertungszettel wurden leider nicht abgegeben. Gelegentlich tauchten Zweifel auf, ob die Schüsse überhaupt machbar sind. Da kam mir der „aufgepimpte Bamboo“ gerade recht für den Beweis. Er hat mich nicht ein einziges Mal enttäuscht.

Zum Finalschießen der sechs Besten haben wir dann ganz tief in die Mottenkiste der Geschichte gegriffen. Ich hatte eine Pope&Young-Runde (Mehr Info)   mit verkleinertem Durchmesser aufgebaut. Zur Präzision des Turniers kam nun noch die schnelle Reaktion auf unterschiedliche Entfernungen als zusätzliche Herausforderung hinzu.

Wie kam das an bei den Schützen? Die erste Reaktion: „Kennen wir nicht, was soll das denn sein?“ Nach meiner Erklärung - 6 mal 6 Pfeile von 6 Pflöcken auf jeweils 6 Ziele- tauchte die nächste Frage auf: „Klingt interessant, aber wo ist das Problem?“. Naja, das mit der Zeitbeschränkung hatte ich erst mal als Information  unterschlagen.

Wir haben dann ein Finale mit viel Spaß für alle Beteiligten und die Zuschauer geschossen.
Zum Movie 

Fazit: Ab und zu ist „back to the roots“ ganz interessant und doch nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint.


Aktuelles aus der Styrian Archery Welt


01.07.2012 - Teambewerbung

Teambewerbung !

Gesucht werden qualifizierte Bogenschützen/innen,
Styrian Archery unterstützt diese Schützen/innen mit einem
Sponsoring.

Zuschriften/Bewerbungen mit Foto und den  letzten 10 besten

Turnierplatzierungen an: office@styrian-archery.com

Grasbergerstr. 28-30
A-8020 Graz, Austria
Telefon: +43 (0) 664 3515228